kulturMontag - Mo 09.03. 22:30
Österreich (2026). Zwischen Kollaps und Aufbruch Nach der Wahl der blau-schwarzen Landesregierung war die Aufregung in der steirischen Kulturszene groß: FPÖ-Landeshauptmann Mario Kunasek hat Volkskultur und Brauchtum zur Chefsache erklärt, das Kulturkuratorium wurde kurzerhand politisch umgefärbt und die freie Szene protestierte gegen Subventionskürzungen. Ein Jahr später scheint sich die Lage zuzuspitzen: seit Monaten herrscht in der Steiermark ein Förderstopp. Kulturvereine im ganzen Bundesland stehen vor dem Aus und auch landeseigene Institutionen wie das Universalmuseum Joanneum und die Bühnen Graz sind von den Sparmaßnahmen betroffen. Der slowakische Schriftsteller und Journalist Michal Hvorecký ist einer der bekanntesten Künstler seines Landes und eine der wichtigsten Stimmen im Kampf gegen die ultrarechte Kulturpolitik der Slowakei. Jetzt legt der 49-Jährige ein neues Buch vor: "Dissident" ist ein persönlicher und zugleich analytischer Text über die Zerbrechlichkeit der Demokratie und die Kraft der Zivilgesellschaft. Das Opernstudio der Wiener Staatsoper ist ein erstklassiger Ausbildungsort für Sängerinnen und Sänger. Der kulturMONTAG stellt einen seiner Absolventen, den Südafrikaner Katleho Mokhoabane vor. Jetzt gibt er sein Debüt auf der großen Bühne in der Titelrolle in Mozarts "La Clemenza die Tito".
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kulturMontag - Tu 24.03. 03:05
kulturMontag - Tu 24.03. 03:05
Österreich (2026). Mit Pauken und Trompeten Die Berliner Philharmoniker kehren zu den Osterfestspielen zurück. Sie hatten 2012 Salzburg den Rücken gekehrt. Unter ihrem Chefdirigenten Kirill Petrenko spielen die Berliner Richard Wagners "Rheingold", das Kirill Serebrennikov zum Auftakt seines "Ring"-Zyklus inszeniert. In Russland boomt die Folklore: Vladimir Putin setzt in Kriegszeiten auf Patriotismus, nationale Identität und auf Kunst aller Sparten als Propagandamittel. Für viele Russen bedeutet traditionelle Volkskunst auch Flucht aus dem heutigen Alltag. 300.000 Besucherinnen und Besucher werden zur Leipziger Buchmesse erwartet, bei der hochkarätige Schriftstellerinnen und Schriftsteller aus Österreich und dem Rest der Welt ihre aktuellen Bücher vorstellen. Doch ist der Buchmarkt angesichts hoher Druckkosten und stagnierender Verkaufszahlen in der Bredouille? Ist der Rückzug des österreichischen Leykam Verlags aus dem Publikumsgeschäft ein Indiz?
kulturMontag - Mo 23.03. 22:30
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Österreich (2026). Mit Pauken und Trompeten Die Berliner Philharmoniker kehren zu den Osterfestspielen zurück. Sie hatten 2012 Salzburg den Rücken gekehrt. Unter ihrem Chefdirigenten Kirill Petrenko spielen die Berliner Richard Wagners "Rheingold", das Kirill Serebrennikov zum Auftakt seines "Ring"-Zyklus inszeniert. In Russland boomt die Folklore: Vladimir Putin setzt in Kriegszeiten auf Patriotismus, nationale Identität und auf Kunst aller Sparten als Propagandamittel. Für viele Russen bedeutet traditionelle Volkskunst auch Flucht aus dem heutigen Alltag. 300.000 Besucherinnen und Besucher werden zur Leipziger Buchmesse erwartet, bei der hochkarätige Schriftstellerinnen und Schriftsteller aus Österreich und dem Rest der Welt ihre aktuellen Bücher vorstellen. Doch ist der Buchmarkt angesichts hoher Druckkosten und stagnierender Verkaufszahlen in der Bredouille? Ist der Rückzug des österreichischen Leykam Verlags aus dem Publikumsgeschäft ein Indiz?
kulturMontag - Tu 17.03. 03:05
Österreich (2026). Große Dramen, großes Kino Österreichs tiefste Abgründe liegen in der fiktiven Gemeinde Braunschlag. Vierzehn Jahre nach dem Erfolg der gleichnamigen Kultserie von David Schalko kehren Publikumslieblinge wie Robert Palfrader und Nicholas Ofczarek in jenen Ort zurück, in dem die Uhren anders gehen: im neuen Zweiteiler "Braunschlag 1986" herrscht laut Verordnung des Bürgermeisters auf ewig die heile Welt der 1980er Jahre. Das Grazer Festival Diagonale feiert den österreichischen Film, die Oscars in Hollywood das große internationale Kino: der kulturMONTAG zeigt heimische Highlights und ein Best of der Hollywood-Show mit den wichtigsten Auszeichnungen und glamourösesten Auftritten, sowie eine Einordnung von ORF-Filmexperte Christian Konrad live in Los Angeles. Die Dramen in Salzburg spielen sich derzeit hinter den Kulissen ab - wie geht es nach dem Eklat zwischen dem Kuratorium der Salzburger Festspiele und dem Intendanten Markus Hinterhäuser weiter?
kulturMontag - Mo 16.03. 22:30
Österreich (2026). Große Dramen, großes Kino Österreichs tiefste Abgründe liegen in der fiktiven Gemeinde Braunschlag. Vierzehn Jahre nach dem Erfolg der gleichnamigen Kultserie von David Schalko kehren Publikumslieblinge wie Robert Palfrader und Nicholas Ofczarek in jenen Ort zurück, in dem die Uhren anders gehen: im neuen Zweiteiler "Braunschlag 1986" herrscht laut Verordnung des Bürgermeisters auf ewig die heile Welt der 1980er Jahre. Das Grazer Festival Diagonale feiert den österreichischen Film, die Oscars in Hollywood das große internationale Kino: der kulturMONTAG zeigt heimische Highlights und ein Best of der Hollywood-Show mit den wichtigsten Auszeichnungen und glamourösesten Auftritten, sowie eine Einordnung von ORF-Filmexperte Christian Konrad live in Los Angeles. Die Dramen in Salzburg spielen sich derzeit hinter den Kulissen ab - wie geht es nach dem Eklat zwischen dem Kuratorium der Salzburger Festspiele und dem Intendanten Markus Hinterhäuser weiter?
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Österreich (2026). Zwischen Kollaps und Aufbruch
Nach der Wahl der blau-schwarzen Landesregierung war die Aufregung in der steirischen Kulturszene groß: FPÖ-Landeshauptmann Mario Kunasek hat Volkskultur und Brauchtum zur Chefsache erklärt, das Kulturkuratorium wurde kurzerhand politisch umgefärbt und die freie Szene protestierte gegen Subventionskürzungen. Ein Jahr später scheint sich die Lage zuzuspitzen: seit Monaten herrscht in der Steiermark ein Förderstopp. Kulturvereine im ganzen Bundesland stehen vor dem Aus und auch landeseigene Institutionen wie das Universalmuseum Joanneum und die Bühnen Graz sind von den Sparmaßnahmen betroffen. Der slowakische Schriftsteller und Journalist Michal Hvorecký ist einer der bekanntesten Künstler seines Landes und eine der wichtigsten Stimmen im Kampf gegen die ultrarechte Kulturpolitik der Slowakei. Jetzt legt der 49-Jährige ein neues Buch vor: "Dissident" ist ein persönlicher und zugleich analytischer Text über die Zerbrechlichkeit der Demokratie und die Kraft der Zivilgesellschaft. Das Opernstudio der Wiener Staatsoper ist ein erstklassiger Ausbildungsort für Sängerinnen und Sänger. Der kulturMONTAG stellt einen seiner Absolventen, den Südafrikaner Katleho Mokhoabane vor. Jetzt gibt er sein Debüt auf der großen Bühne in der Titelrolle in Mozarts "La Clemenza die Tito".