WELTjournal - Th 07.05. 12:00
Varosha - Zyperns Geisterstadt erwacht. Zyperns einst mondäner Badeort Varosha - jahrzehntelang Symbol der Teilung der Mittelmeerinsel - wurde 2020 überraschend wieder geöffnet. Nach fast 50 Jahren konnten Menschen erstmals wieder jenen Ort betreten, der nach der türkischen Militärintervention von 1974 zur "Geisterstadt" wurde. Das WELTjournal+ zeigt einen faszinierenden Ort, wo die Natur verlassene Orte und Gebäude erobert hat und trifft Eigentümer, die nach wie vor um Entschädigungszahlungen und für ihre Rückkehr kämpfen. Doch wer darf tatsächlich zurück? Was ist aus jenen Häusern, Hotels und Geschäften geworden, die für viele Familien über 50 Jahre lang als verloren galten? Und wie verändert die schrittweise Öffnung des Gebiets das fragile Kräfteverhältnis zwischen der Republik Zypern, Nordzypern und der Türkei? Archivmaterial, persönliche Geschichten und aktuelle Entwicklungen verflechten sich zu einem vielschichtigen Blick auf fünf Jahrzehnte ungelöster Konflikte - und auf einen Ort, der vor einem möglichen Neuanfang steht. Gestaltung: Sylvie Deleule
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WELTjournal - We 13.05. 23:15
WELTjournal - We 13.05. 23:15
Dein Gesicht gehört uns - Gefahren der Gesichtserkennung. Gesichtserkennungsprogramme werden immer ausgefeilter und greifen zunehmend in unsere Privatsphäre ein. Das in New York ansässige Technologieunternehmen Clearview AI arbeitet daran, das Gesicht jedes Menschen auf dem Planeten zu identifizieren. Um die 100 Milliarden Bilder werden gesammelt, die meisten ohne Wissen oder Zustimmung des Eigentümers von Social-Media-Plattformen wie Instagram, Facebook oder LinkedIn genommen - in Europa entgegen der Datenschutzgrundverordnung der EU. Clearview AI behauptet, es helfe Verbrechen aufzuklären, Spionage zu verhindern und die Welt sicherer zu machen. Aber zu seinen Kunden gehören Diktaturen im Nahen Osten, und seine Verbindungen zur extremen Rechten sowie die Quelle seiner Finanzierung lassen bei vielen die Alarmglocken schrillen. Das WELTjournal+ zeigt die Gefahren und Risiken von Gesichtserkennungsprogramme: von der totalen Überwachung der Bevölkerung bis zur Verfolgung Andersdenkender, von der Aufspürung von Einwanderern ohne Papiere über die Identifizierung von Demonstranten bei Protesten bis zu folgenschweren Fehlern bei der Gesichtserkennung. ? Ein Film von Jessica Le Masurier und Roméo Langlois
WELTjournal - We 13.05. 22:30
WELTjournal - We 13.05. 22:30
Mensch und Robotik - Wer gewinnt die Zukunft? Roboter erledigen viele Aufgaben bereits schneller und effizienter als Menschen. Durch die rasante Entwicklung im Bereich der Künstlichen Intelligenz dürften sie bald auch viele weitere Aufgaben besser meistern als wir. Das WELTjournal beschäftigt sich mit den tiefgreifenden Veränderungen, die der Aufstieg der Roboter in der Arbeitswelt mit sich bringt und wirft einen Blick auf innovative Städte wie San Francisco, wo fahrerlose Autos bereits Teil des Alltags sind. Während Tech-Pioniere wie Elon Musk die Chancen der Automatisierung sehen, wächst die Angst, Millionen Menschen könnten am Arbeitsmarkt durch Roboter und KI ersetzt werden. Die Dokumentation fragt nach der ethischen Verantwortung der Tech-Giganten: Wer profitiert am meisten, wenn Maschinen die Mehrheit der Arbeit erledigen? Können Tech-Innovationen tatsächlich das Potenzial der Gesellschaft als Ganzes erhöhen? Eine Reportage von Richard Bilton
WELTjournal - Th 07.05. 12:00
Varosha - Zyperns Geisterstadt erwacht. Zyperns einst mondäner Badeort Varosha - jahrzehntelang Symbol der Teilung der Mittelmeerinsel - wurde 2020 überraschend wieder geöffnet. Nach fast 50 Jahren konnten Menschen erstmals wieder jenen Ort betreten, der nach der türkischen Militärintervention von 1974 zur "Geisterstadt" wurde. Das WELTjournal+ zeigt einen faszinierenden Ort, wo die Natur verlassene Orte und Gebäude erobert hat und trifft Eigentümer, die nach wie vor um Entschädigungszahlungen und für ihre Rückkehr kämpfen. Doch wer darf tatsächlich zurück? Was ist aus jenen Häusern, Hotels und Geschäften geworden, die für viele Familien über 50 Jahre lang als verloren galten? Und wie verändert die schrittweise Öffnung des Gebiets das fragile Kräfteverhältnis zwischen der Republik Zypern, Nordzypern und der Türkei? Archivmaterial, persönliche Geschichten und aktuelle Entwicklungen verflechten sich zu einem vielschichtigen Blick auf fünf Jahrzehnte ungelöster Konflikte - und auf einen Ort, der vor einem möglichen Neuanfang steht. Gestaltung: Sylvie Deleule
WELTjournal - Th 07.05. 11:30
Zypern - wie ein Grenzort zusammenlebt. Mitten in der UN-Pufferzone, die die Insel heute noch teilt, liegt ein Dorf, wo Griechinnen und Griechen, Türkinnen und Türken Seite an Seite leben. 52 Jahre nach Kriegsende gilt Pyla als eine Art "Friedenslabor". Das WELTjournal zeigt, warum Frieden hier trotz aller Differenzen gelingt. Seit 14 Jahren versucht Simos Mitides, Bürgermeister für alle Bewohnerinnen und Bewohner zu sein - gemeinsam mit dem türkisch?zyprischen Mokhtar, seinem Pendant auf der anderen Seite. Das Dorf ist doppelt organisiert: zwei Schulen, zwei Supermärkte, zwei Cafés, zwei Kultstätten. Munise Beyaz, eine Zyperntürkin, wurde nach dem Krieg von 1974 geboren. Sie kennt die Sprache sowie die Traditionen beider Kulturen. Gemeinsam mit ihrer griechischen Freundin Emily möchte sie einen Gesprächskreis für Frauen gründen. Gestaltung: Mayalen de Castelbajac
WELTjournal - We 06.05. 23:05
Varosha - Zyperns Geisterstadt erwacht. Zyperns einst mondäner Badeort Varosha - jahrzehntelang Symbol der Teilung der Mittelmeerinsel - wurde 2020 überraschend wieder geöffnet. Nach fast 50 Jahren konnten Menschen erstmals wieder jenen Ort betreten, der nach der türkischen Militärintervention von 1974 zur "Geisterstadt" wurde. Das WELTjournal+ zeigt einen faszinierenden Ort, wo die Natur verlassene Orte und Gebäude erobert hat und trifft Eigentümer, die nach wie vor um Entschädigungszahlungen und für ihre Rückkehr kämpfen. Doch wer darf tatsächlich zurück? Was ist aus jenen Häusern, Hotels und Geschäften geworden, die für viele Familien über 50 Jahre lang als verloren galten? Und wie verändert die schrittweise Öffnung des Gebiets das fragile Kräfteverhältnis zwischen der Republik Zypern, Nordzypern und der Türkei? Archivmaterial, persönliche Geschichten und aktuelle Entwicklungen verflechten sich zu einem vielschichtigen Blick auf fünf Jahrzehnte ungelöster Konflikte - und auf einen Ort, der vor einem möglichen Neuanfang steht. Gestaltung: Sylvie Deleule
WELTjournal - We 06.05. 22:30
Zypern - wie ein Grenzort zusammenlebt. Mitten in der UN-Pufferzone, die die Insel heute noch teilt, liegt ein Dorf, wo Griechinnen und Griechen, Türkinnen und Türken Seite an Seite leben. 52 Jahre nach Kriegsende gilt Pyla als eine Art "Friedenslabor". Das WELTjournal zeigt, warum Frieden hier trotz aller Differenzen gelingt. Seit 14 Jahren versucht Simos Mitides, Bürgermeister für alle Bewohnerinnen und Bewohner zu sein - gemeinsam mit dem türkisch?zyprischen Mokhtar, seinem Pendant auf der anderen Seite. Das Dorf ist doppelt organisiert: zwei Schulen, zwei Supermärkte, zwei Cafés, zwei Kultstätten. Munise Beyaz, eine Zyperntürkin, wurde nach dem Krieg von 1974 geboren. Sie kennt die Sprache sowie die Traditionen beider Kulturen. Gemeinsam mit ihrer griechischen Freundin Emily möchte sie einen Gesprächskreis für Frauen gründen. Gestaltung: Mayalen de Castelbajac
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Varosha - Zyperns Geisterstadt erwacht. Zyperns einst mondäner Badeort Varosha - jahrzehntelang Symbol der Teilung der Mittelmeerinsel - wurde 2020 überraschend wieder geöffnet. Nach fast 50 Jahren konnten Menschen erstmals wieder jenen Ort betreten, der nach der türkischen Militärintervention von 1974 zur "Geisterstadt" wurde.
Das WELTjournal+ zeigt einen faszinierenden Ort, wo die Natur verlassene Orte und Gebäude erobert hat und trifft Eigentümer, die nach wie vor um Entschädigungszahlungen und für ihre Rückkehr kämpfen. Doch wer darf tatsächlich zurück? Was ist aus jenen Häusern, Hotels und Geschäften geworden, die für viele Familien über 50 Jahre lang als verloren galten? Und wie verändert die schrittweise Öffnung des Gebiets das fragile Kräfteverhältnis zwischen der Republik Zypern, Nordzypern und der Türkei?
Archivmaterial, persönliche Geschichten und aktuelle Entwicklungen verflechten sich zu einem vielschichtigen Blick auf fünf Jahrzehnte ungelöster Konflikte - und auf einen Ort, der vor einem möglichen Neuanfang steht.
Gestaltung: Sylvie Deleule